Renate Bauer

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Pool für Transporthelfer

Wir wollen einen Pool für Transporthelfer aufbauen und suchen dafür Menschen mit Kleinlaster, Auto mit Anhängerkupplung und/oder Anhänger.

Wenn Sie sich dafür gelegentlich zur Verfügung stellen wollen, nehmen Sie bitte per E-Mail an kontakt@willkommen-in-schildgen.de oder telefonisch unter 0157 – 8 638 97 50 Kontakt auf.

18. März 2016.|

Praktikumsplatz für Fliesenleger gesucht

Wir suchen für einen Syrer einen Praktikumsplatz als Fliesenleger. Er hat in dem Bereich bereits mehrjährige Erfahrung und auch schon Mitarbeiter unter sich geführt. Interessenten können sich bei uns per E-Mail an kontakt@willkommen-in-schildgen.de oder telefonisch unter 0157 – 8 638 97 50 melden, um weitere Fragen und Details zu klären.

18. März 2016.|

Aktivitätsbericht der Kontaktgruppe Haus Pohle

Die Haus Pohle Kontaktgruppe

Aus „Willkommen“ soll ein „Miteinander“ werden …

Die „Kontaktgruppe“ ist ein Team von 6 ehrenamtlich engagierten Frauen, die in regelmäßigen Treffen und einzelnen Aktionen den Kontakt zu den Bewohner von Haus Pohle, sowie den sozialen Kontakt der Bewohner untereinander fördert. Sie wurde im September letzten Jahres gegründet und trifft sich seitdem mindestens zweimal in der Woche. Zu Beginn lag der Fokus darauf, erste Deutschkenntnisse zu vermitteln und den Bewohnern vom Haus Pohle zu helfen, sich hier in Bergisch Gladbach zurecht zu finden. Heute liegt der Schwerpunkt der Aktivitäten mehr im sozialen Bereich und im Austausch von Kulturunterschieden. Als Beispiel stellen wir 3 Aktivitäten vor, die kürzlich stattgefunden haben und allen großen Spaß gemacht haben!

  1. Besuch des Bayer 04 Fussballspiels gegen Hannover: 30 Freikarten waren natürlich der perfekte Anlass für einen Ausflug in die Leverkusener Fußballarena. Bereits der erste Eindruck, wenn man im Flutlicht in das Stadion kommt, ist überwältigend. Wenn dann noch die Hymne angestimmt wird, läuft es dem einen oder anderen erst recht wohlig den Rücken runter. Wenn dann auch noch Leverkusen gewinnt und eine gute Stimmung in der Fankurve aufkommt, ist es ein perfektes Erlebnis. Alles das war gegeben, und viele Bewohner träumen jetzt von einer Dauerkarte bei Bayer 04.
    Fussball 2
  2. Karnevalszug in Bergisch Gladbach: Gemeinsam mit einer Gruppe von ca. 15 Hausbewohnern ging die Kontaktgruppe zum Karnevalszug nach Bergisch Gladbach. Wochen vorher war das Thema ‚Karneval‘ in der Kontaktgruppe aufgegriffen worden und mit speziellen Broschüren und Infomaterial wurden den Bewohnern einige dieser für sie fremden, wahrscheinlich recht ulkig wirkenden Karnevalsbräuchen erklärt. Alle waren sehr gespannt, was es damit wohl auf sich hat. Bei herrlichem Wetter fuhren wir in einer Gruppe von ca. 35 Leuten mit dem Bus in die City und fanden einen schönen Platz am Zug an der Rosenapotheke Ecke Laurentiusstrasse. Essen und Trinken und Musik waren in einem Bollerwagen dabei. Die Stimmung war prächtig, schnell waren die ersten Tüten mit Wurfmaterial gefüllt. Bei Zugstop reihte man sich in Polonaisen mit ein, die durch die Straße um die Wagen herzogen. Das friedliche und lustige Bild, das hier erlebbar wurde, war eine völlig neue Erfahrung für die Teilnehmer aus Haus Pohle.
    Karneval 5
  3. Kochevent in der evangelischen Kirche: Essen ist bei den Männern und Frauen aus dem Haus Pohle ja immer ein großes Thema. Immer wieder wurde der Wunsch geäußert, selber kochen zu dürfen und arabisches Essen zubereiten zu können. Die Bereitstellung der Räumlichkeiten der evangelischen Gemeinde machte es möglich, dass wir diesem Wunsch endlich nachkommen konnten. Am Vortag ging es in einer kleineren Gruppe zum Einkaufen in den türkischen Laden „Antalya“ nach Manfort. Einige hatten bereits Lieblingsgerichte ausgewählt. Per WhatsApp wurden Photos mit den Müttern in Syrien ausgetauscht, dass man auch ja die richtigen Zutaten einkauft. Am nächsten Tag – Freitagabend – trafen sich dann alle in der Gemeindeküche der evangelischen Kirche. Insgesamt 25 Bewohner aus Haus Pohle waren dabei. Die Küche war voll mit schnibbelnden, kochenden, schälenden, brutzelnden Menschen, alle waren irgendwie beschäftigt, jeder wollte etwas Besonderes hinzutun. Dann wurde eine große Tischrunde eingedeckt, und nach 3 Stunden Kochen war es endlich soweit: Das erste Mal echte arabische Küche in der neuen, zweiten Heimat, Schildgen. Das erste Mal ein Essen, das man mit der Heimat verbindet und richtig schmeckt. Anschließend beteiligten sich auch die meisten an der nötigen Aufräumaktion, sodass es für alle Anwesenden eine richtig gelungene Aktion war.
    Kochevent_2502

Auch uns hat es gut geschmeckt und die Begeisterung der Flüchtlinge motiviert uns, bald wieder eine Kochaktion zu starten, diesmal vielleicht mit persischen oder afrikanischen Gerichten.

In den kommenden Wochen sind weitere Aktionen geplant, z.B. ein Besuch im Kölner Zoo (so etwas scheint es in Syrien und dem Irak nicht zu geben) und ein Abendessen in einem arabischen Restaurant in Köln. Sollte jemand durch diesen Bericht auf weitere Ideen kommen, was die Kontaktgruppe mit den Bewohnern vom Haus Pohle außerdem noch tun kann, oder gar Freikarten für die ein oder andere Veranstaltung organisieren könnte, wäre das Team um eine Information (am besten e-mail an m.s-tegtmeyer@t-online.de) sehr dankbar.

Das Kontaktgruppenteam:

Angelika Loos, Gerhild Littek, Susanne Krüger, Birgitta Rieks, Klaudia Zinnöcker, Mechthild Sünder-Tegtmeyer

26. Februar 2016.|

Adventsfenster im Haus Pohle am 20.12.2015

Im Dezember lädt die evangelische Andreasgemeinde wieder zu einem lebendigen Adventskalender in Schildgen ein. Bei dieser ökumenisch ausgerichteten Aktion schmücken und gestalten Familien und Institutionen an einem der Adventstage eines ihrer Fenster. Am 20. Dezember um 18.00 Uhr versammeln sich Familie, Nachbarn und Freunde zu einer kleinen Adventsfeier vor dem Haus Pohle. Wenn dann der Rollladen hochgezogen wird, das Fenster also „geöffnet“ wird, können alle das Fenster bewundern. Zwischen Musik und Gesang, Gebet und Segen wird eine adventliche Geschichte für die Kleinen vorgelesen und vielleicht gibt es auch ein paar Plätzchen und etwas Warmes zu trinken.

Dieser Adventskalender „öffnet“ im wahrsten Sinne des Wortes Fenster und Türen und bringt Menschen zusammen. Menschen, die sich auf den Weg machen, um andere zu treffen und miteinander Advent zu feiern.

15. Dezember 2015.|

Presseartikel über Katterbach

Hier gibt es aktuelle Presseberichte über die Flüchtlingsssituation in Katterbach:

Bericht im Bürgerportal in-gl

Bericht im Kölner Stadtanzeiger

11. Dezember 2015.|