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Die glauben doch was ganz Anderes?

Die Flüchtlingsinitiative Willkommen in Schilden hatte eingeladen zu einem Workshop zum Thema „ Die glauben doch was ganz Anderes?!“ Eine Muslima, Frau Rabeya Müller, muslimische Theologin, Religionspädagogin und Imamin der Muslimischen Gemeinde Rheinland und ein Christ, Dr. Martin Bock, evangelischer Pfarrer und Leiter der Melanchthonakademie, waren miteinander und mit den Teilnehmern im Gespräch über grundlegende Fragen des christlich-muslimischen Zusammenlebens. Mehr als 20 ehrenamtliche Helfer der Flüchtlingshilfe und einige neue Nachbarn waren in das Café Himmel un Ääd in Schildgen gekommen. (mehr …)

21. November 2019.|

Ausflug in den Kölner Zoo

Am 13. Juli, dem ersten Ferientag in NRW, machten wir mit fast 50 Personen einen Ausflug in den Kölner Zoo, eine bunt gemischte Gruppe von neuen Mitbürgern aus verschiedenen Ländern, darunter Familien und junge Männer und Ehrenamtlichen von Willkommen in Schildgen.

Die Kinder waren begeistert, blieben an jedem Gehege stehen und fragten uns „Löcher in den Bauch“: woher die Tiere kommen, wie sie sich ernähren, ob sie giftig sind u.s.w. Einige von ihnen machten auch das Zoo-Quiz und waren richtig gut.

Aber auch die Erwachsenen fanden es sehr interessant und wir lernten viel Neues über die Herkunft und das Leben der Tiere, aber auch über bedrohte Tierarten und wie wir dazu beitragen können, dass Tiere geschützt und nicht ausgerottet werden.

Für uns alle sehr schön war auch das gemeinsame Miteinander. In vielen Gesprächen erfuhr man mehr voneinander oder konnte schon bestehende Freundschaften vertiefen.

Am Ende, als mit der Schließung des Zoos auch noch die letzten Familien das Aquarium verließen, waren sich alle einig, dass es ein gelungener Ausflug war.

Wir danken dem Erzbistum Köln für die Bereitstellung der Mittel aus dem Flüchtlingsfonds/ Aktion Neue Nachbarn zur Stärkung der Flüchtlingsarbeit im Erzbistum Köln, mit denen der Ausflug finanziert wurde.

15. November 2019.|

Ausflug der Flüchtlingsinitiative nach Bonn

Flüchtlinge 1

„In Bonn sah es damals aus wie heute in Aleppo.“

Von Laura Geyer

Fifi war der Star des Tagesausflugs nach Bonn, zu dem die Flüchtlings-Initiative „Willkommen in Schildgen“ vergangenes Wochenende eingeladen hatte. Der 18-jährige Mussa* kümmert sich regelmäßig um den Hund eines deutschen Freundes, und da der geschäftlich unterwegs war, nahm er Fifi mit. 26 Geflüchtete und 15 Ehrenamtler nahmen an dem Ausflug teil, finanziert aus einer Spendenaktion des Begegnungs-Cafés Himmel un Äad sowie Zuschüssen des Erzbistums Köln. Und nicht nur die neuen Schildgener lernten dabei so einiges über die deutsche Geschichte. (mehr …)

12. Juli 2017.|

Auch Karneval ist Integration – in Katterbach

Katterbach-Dreigestirn-1200-350x233@2xIn Katterbach haben das Deutsche Rote Kreuz und die Flüchtlingsinitiativen Paffrath, Schildgen und Refrath eine Karnevalsfeier für Flüchtlinge in der Unterkunft Katterbach veranstaltet. Das Dreigestirn machte seine Aufwartung – und wurde von rund 200 Flüchtlingen und Ehrenamtlern aus der ganzen Stadt gefeiert. Den ausführlichen Bericht finden Sie hier .

24. Februar 2017.|

Vernissage: „Nach der Flucht“

Bilderausstellung mit Bleistiftzeichnungen von Diala Aboud

Vernissage am Samstag, 26. November 15:00 Uhr, Ausstellung vom 21. November 2016 – 6. Januar 2017

Himmel-un-Ääd Begegnungscafé, Altenberger-Dom-Str. 125 (Schildgen)

Ankündigungsplakat

„Meine Zeichnungen sind in der Zeit nach meiner Flucht aus Syrien –  im Winter 2015 bis heute  – entstanden. In Syrien habe ich 2014, nach meinem Studienabschluss an der Fakultät für Literatur und Geisteswissenschaften, begonnen zu zeichnen. Die ersten künstlerischen Versuche waren Porträtzeichnungen, die Gesichter meiner (Nichten und Neffen, d.h. die Kinder meiner Cousine). Motivation und Inspiration entstanden durch das professionell künstlerische Arbeiten meiner Cousine. Hierdurch wurde ich ermutigt, zu zeichnen, mich hier auszuprobieren. Die Lage in Syrien war 2014 sehr schwer, nach meinem Studium gab es so gut wie  keine Arbeitsmöglichkeiten, die Lebensumstände wurden immer problematischer.

Hier   in Deutschland  habe ich  mit Bleistift gezeichnet, weil Bleistiftzeichnungen die beliebteste Kunst in der ganzen Welt sind. Diese Kunst braucht eine Inspiration des Künstlers, das heißt, Gefühle, die in ihm sind und zum Ausdruck kommen sollen. Meine Zeichnungen entstehen aus aktuellen Gefühlszuständen – immer spontan -. Den Betrachter meiner Werke möchte ich anregen, eigene Emotionen zu entwickeln.

Ohne die Kunst werde ich wie Holz, ohne Gefühle wie fallende Blätter im Herbst, sinnlos und ziellos. Künstlerische Aktivität verleiht mir Kraft und Lebenslust, aber es gibt auch Phasen, wo es mir schwer-fällt, mich zu konzentrieren. Aber dies Auf- und Ab-Bewegungen kennen wohl alles Künstler.

Die Ausstellung im Café Himmel & Ääd ist mein erster Schritt, meine Zeichnungen öffentlich zu machen. Ich freue mich auf die Begegnung und den Austausch mit den Besuchern des Cafés.“

Diala Aboud

24. November 2016.|